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Wo fängt eine Vergewaltigung an? Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Thriller von Yvan Attal versucht diese Frage zu lösen. Menschliche Dinge ab 3. November im Kino.

Handlung von Menschliche Dinge

Man könnte meinen, die Farels sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch: Jean Farel ist ein prominenter Fernsehjournalist, seine Frau Claire eine Intellektuelle, bekannt für ihr feministisches Engagement, ihr gemeinsamer Sohn Alexandre ist gutaussehend, sportlich und studiert in Kalifornien an einer Eliteuni. Bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht: Ausgerechnet die 16-jährige Tochter von Claires neuem Lebensgefährten hat Anzeige wegen Vergewaltigung gegen Alexandre erstattet. Die glanzvolle Fassade zeigt gefährliche Risse, und das Leben aller gerät aus den Fugen, „wegen eines Aktes von 20 Minuten“ – ein Satz, für den Alexandres Vater einen Twitter-Shitstorm kassiert.

Hintergrundinfos

Wo fängt eine Vergewaltigung an? Was genau ist sexueller Konsens? Wo liegen die Grenzen von Lust? All das sind Fragen, die der spannende Thriller von Yvan Attal (DER HUND BLEIBT, DIE BRILLANTE MADEMOISELLE NEÏLA) versucht aufzugreifen. Das atemberaubende Drama mit Charlotte Gainsbourg in der Hauptrolle basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman „Menschliche Dinge“ und ist inspiriert von dem „Fall Stanford“. Im Gegensatz zum Film beschäftigt sich das Buch fast ausschließlich mit den Farels und ihrer Sichtweise auf die Geschehnisse. Auch das Buch basiert auf wahren Begebenheiten und zwar auf dem in den USA stattgefundenen „Fall Stanford“. Nach einer Verbindungsparty an der Elite-Universität Stanford im Januar 2015 vergewaltigte Turner eine Frau. Beide waren an dem Abend betrunken, die 22-Jährige, keine Studentin, war während der Gewalttat bewusstlos. Turner kam vor Gericht und wurde Anfang Juni dieses Jahres zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Ein weiterer Thriller zum mitfiebern ist der bekannte Black Phone. Schau in dir auf jeden Fall an!

Studio: MFA

Regisseur: Yvan Attal

Schauspieler: Charlotte Gainsbourg, Mathieu Kassovitz, Ben Attal, Pierre Arditi

Laufzeit: 2 Std. 18 Min.
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