„20 Jahre Warten – und jetzt ist es endlich so weit“

Für viele Fans schien es fast unmöglich, doch nun ist es offiziell: Die Simpsons bekommen ihren zweiten Kinofilm. Ganze 20 Jahre nach dem ersten Streifen aus dem Jahr 2007, der weltweit beeindruckende 536 Millionen US-Dollar einspielte, hat Disney den Nachfolger angekündigt. Branchenblätter wie Variety und The Hollywood Reporter berichten, dass der Film am 23. Juli 2027 in die Kinos kommt.

Interessant dabei: Der gelbe Familienzuwachs verdrängt sogar ein ursprünglich geplantes Marvel-Projekt aus dem Programm. Das unterstreicht, welchen Stellenwert die chaotische Truppe um Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie auch nach Jahrzehnten noch immer besitzt.

„Ein Donut, ein Poster und unendlich viele Erwartungen“

Offizielle Details zur Handlung halten die Macher bislang streng unter Verschluss. Doch ein erstes Poster verrät zumindest den Ton der Rückkehr: Darauf prangt ein rosa Donut – das wohl berühmteste Gebäck der TV-Geschichte – samt dem vielsagenden Slogan „Homer kommt zurück für eine zweite Portion“. Allein dieses Motiv reichte, um auf Instagram und Facebook einen Hype auszulösen.

Die Erwartungen sind gewaltig. Seit ihrem TV-Debüt im Dezember 1989 hat die von Matt Groening geschaffene Serie 37 Staffeln hervorgebracht und ist längst zur Legende geworden. Laut Variety ist die Produktion bereits bis Staffel 40 verlängert – ein Ende der Simpsons-Saga ist also nicht in Sicht. Ob der zweite Kinofilm an den Erfolg von 2007 anknüpfen kann, bleibt spannend. Doch eins ist sicher: Am 23. Juli 2027 wird Homer auf der großen Leinwand wieder Appetit machen – und diesmal garantiert nicht nur auf Donuts.

Von Jaroslav Sebov

Jaroslav berichtet für Cinetrend über aktuelle Kinofilme, kommende Filmstarts und die Menschen hinter den Produktionen. Sein Herz schlägt besonders für Science-Fiction und Thriller, doch für eine gute Geschichte lässt er sich auf jedes Genre ein. Dabei interessiert ihn vor allem, ob Figuren glaubwürdig sind und ein Film auch nach dem Kinobesuch noch etwas auslöst. Eine Schwäche hat er bis heute: Wenn im Saal das Licht ausgeht, hofft er jedes Mal auf einen neuen Lieblingsfilm.

Hide picture