„Resident Evil“ ist mit einem starken Ergebnis in die Kinos zurückgekehrt. Die Neuinterpretation von Regisseur Zach Cregger hat am ersten Wochenende weltweit rund 108,3 Millionen US-Dollar eingespielt und damit den bislang besten Kinostart der Filmreihe erzielt.
Allein in Nordamerika kamen rund 60 Millionen Dollar zusammen, weitere 48,3 Millionen Dollar entfielen auf internationale Märkte. Constantin Film spricht vom größten Start in der Geschichte des „Resident Evil“-Filmfranchise.
In Deutschland ergibt sich allerdings ein etwas anderes Bild. Zwar übernimmt der Horrorfilm direkt Platz 1 der Kinocharts, gemessen an den verkauften Tickets reicht es innerhalb der Reihe aber nicht für einen Rekord.
Der stärkste Start eines „Resident Evil“-Films
Besonders deutlich fällt das Ergebnis in Nordamerika aus.
Der bisherige Startrekord gehörte „Resident Evil: Afterlife“. Der Film mit Milla Jovovich nahm 2010 an seinem ersten Wochenende rund 26,7 Millionen Dollar ein. Zach Creggers neuer Film startet nun mit rund 60 Millionen Dollar und erzielt damit mehr als das Doppelte.
Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen Startrekord und Gesamtergebnis.
Der neue „Resident Evil“ hält nach seinem ersten Wochenende noch nicht den Rekord für das höchste Gesamteinspielergebnis der Reihe. Dieser gehört derzeit weiterhin „Resident Evil: The Final Chapter“, der weltweit rund 314 Millionen Dollar erreichte.
Der Start von 108,3 Millionen Dollar ist dennoch außergewöhnlich stark. Nach Angaben von Constantin Film ist es außerdem der bislang erfolgreichste Kinostart eines Films von Zach Cregger.
Wer Creggers bisherigen Horrorfilm noch nicht kennt: Auf Cinetrend haben wir bereits ausführlich über „Weapons: Wenn eine ganze Klasse verschwindet – und das Grauen bleibt“ berichtet.
In Deutschland Platz fünf innerhalb der Reihe
In Deutschland startete „Resident Evil“ am 17. September 2026.
Am ersten Wochenende wurden nach Zahlen der Branchenseite The Spot rund 155.000 Kinotickets verkauft. Damit erreicht der neue Film bei den Besucherzahlen lediglich den fünftbesten deutschen Start der Reihe.
Zum Vergleich: „Resident Evil: Afterlife“ kam damals auf rund 392.000 Besucher am regulären Startwochenende.
Bei den Einnahmen fällt das Ergebnis des neuen Films allerdings deutlich stärker aus. Box Office Mojo weist für Deutschland ein Startwochenende von rund 2,5 Millionen US-Dollar aus. Laut Filmstarts entspricht das dem zweitbesten Startumsatz eines „Resident Evil“-Films in Deutschland.
Hinzu kommt ein weiterer Erfolg: „Resident Evil“ übernimmt unmittelbar die Spitze der deutschen Kinocharts und verdrängt damit „Spider-Man: Brand New Day“.
Von einem schwachen Deutschlandstart kann deshalb nicht gesprochen werden. Bei den reinen Besucherzahlen bleibt der Film hinter mehreren älteren Teilen zurück, beim Umsatz und in den aktuellen Kinocharts startet er dagegen sehr erfolgreich.
Eine neue Geschichte statt eines Remakes der alten Filme
Der neue Film setzt weder die frühere Reihe mit Milla Jovovich fort noch erzählt er „Resident Evil: Welcome to Raccoon City“ weiter.
Constantin Film bezeichnet die Produktion als Neuinterpretation des Kult-Franchise. Im Mittelpunkt steht Bryan, gespielt von Austin Abrams.

Bildquelle Austin Abrams
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Bryan arbeitet als Kurierfahrer und übernimmt einen vermeintlich einfachen Auftrag: Er soll ein biomedizinisches Paket ausliefern. Aus der Routinefahrt entwickelt sich innerhalb einer Nacht ein Kampf ums Überleben.
Zach Cregger inszenierte den Film nach einem Drehbuch, das er gemeinsam mit Shay Hatten schrieb.
Zur weiteren Besetzung gehören unter anderem Paul Walter Hauser, Zach Cherry, Kali Reis und Johnno Wilson. Constantin Film produziert gemeinsam mit Vertigo Pictures, PlayStation Productions, Columbia Pictures und Davis Films.
Zach Cregger bleibt dem Horror treu
Cregger hat sich in den vergangenen Jahren vor allem mit ungewöhnlichen Horrorfilmen einen Namen gemacht. Nach „Barbarian“ folgte 2025 „Weapons“, in dem auch Austin Abrams bereits mitspielte.
„Resident Evil“ ist für den Regisseur allerdings ein deutlich größeres Projekt. Laut Associated Press lag das Produktionsbudget bei rund 75 Millionen Dollar, Marketingkosten nicht eingerechnet.

Bildquelle Zach Cregger
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Der starke internationale Start verschafft dem Film damit zunächst eine gute Ausgangslage. Wie erfolgreich er insgesamt wird, lässt sich nach nur einem Wochenende allerdings noch nicht seriös beurteilen.
Constantin Film weist zudem darauf hin, dass beim veröffentlichten Startwochenende noch nicht alle internationalen Märkte berücksichtigt waren.
Videospielverfilmungen bleiben ein großes Kinothema
„Resident Evil“ ist nicht die einzige bekannte Spielemarke, die 2026 wieder auf die große Leinwand kommt.
Auch „Street Fighter“ erhält eine neue Kinoadaption. Cinetrend hat bereits den neuen deutschen Trailer zu „Street Fighter“ und die bestätigte Besetzung vorgestellt.
Damit setzt sich der Trend fort, etablierte Videospielmarken für das Kino neu aufzubauen. Einen Überblick über weitere große Produktionen findet Ihr außerdem in unserem Ausblick auf das Kinojahr 2026.
FAQ zu „Resident Evil“ 2026
Wann startete „Resident Evil“ in Deutschland?
Der deutsche Kinostart war am 17. September 2026.
Wie viel spielte „Resident Evil“ am ersten Wochenende ein?
Weltweit erzielte der Film zum Start rund 108,3 Millionen US-Dollar.
Ist das ein neuer „Resident Evil“-Rekord?
Ja – allerdings für das Startwochenende. Es handelt sich um den bislang erfolgreichsten Kinostart der Filmreihe. Den Rekord beim gesamten weltweiten Einspielergebnis hält weiterhin „Resident Evil: The Final Chapter“.
Wie erfolgreich war der Film in Deutschland?
Am deutschen Startwochenende wurden rund 155.000 Tickets verkauft. Damit liegt der Film bei den Besucherzahlen auf Rang fünf innerhalb der Filmreihe. Gleichzeitig erreichte er Platz 1 der aktuellen deutschen Kinocharts.
Wer spielt Bryan?
Die Hauptrolle übernimmt Austin Abrams.
Wer führt Regie?
Regie führt Zach Cregger, der zuvor unter anderem „Barbarian“ und „Weapons“ inszenierte.
