Kriegsfilme gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Die Täuschung widmet sich nun einem Nebenkriegsschauplatz und einer beispiellosen Geheimoperation während des Zweiten Weltkriegs. Ab dem 26. Mai 2022 können wir in den Kinos sehen, wie ein Team aus Analysten, Soldaten und Offizieren dabei half, den Krieg schneller zu beenden.

Warner Bros

Die Handlung

Es ist 1943 und der Zweite Weltkrieg verwüstet nun seit bereits vier Jahren Europa. Die Landung der Alliierten Truppen in der Normandie am D-Day steht kurz bevor, doch wird dort ein Massaker befürchtet. Um die eigenen Truppen zu entlasten und Italien von den Fängen Hitlers und Mussolinis zu befreien, wird von britischen Offizieren die streng geheime „Operation Mincemeat“ ins Leben gerufen. Während die Invasion Italiens auf Sizilien vorbereitet wird, soll der deutschen Obersten Heeresleitung indes ein Täuschungsmanöver vorgegaukelt werden. Man will den Feind im Glauben lassen, dass man für die Eröffnung einer südlichen Front Griechenland vorgesehen hat.

Diese gewagte Täuschungsaktion erfordert äußerste Vorsicht, Geheimhaltung und Kompetenz aller Beteiligten. So müssen Ewen Montagu (Colin Firth), Charley Colmondeley (Matthew Macfadyen) und Ian Fleming (Johnny Flynn) zusammenarbeiten, um den Feind in dem Glauben zu lassen, ihnen seien wichtige Pläne zu alliierten Kriegsentscheidungen in die Hände gefallen… Währenddessen schreitet die tatsächliche Invasion in Italien weiter voran. Doch steht Schicksal des gesamten Unterfangens auf Messerschneide. Wird die gewagte Desinformationskampagne gelingen? Oder werden die exekutiven Kräfte enttarnt und die Operation scheitert?

Hintergrundinfos

Keine Zeitperiode ist bei Kriegsfilmen so beliebt wie der Zweite Weltkrieg. Und tatsächlich gibt es in diesem beispiellosen, weltumspannenden, schlimmsten Konflikt der Menschheitsgeschichte noch zahlreiche Episoden, Geschichten und Kriegsschauplätze, die Stoff für einen „guten“ und hoffentlich bildenden Spielfilm bieten. Die Täuschung widmet sich einem eher unbekannten, aber nicht minder wichtigem Kriegsschauplatz und der entscheidenden Rolle des britischen Täuschungsmanövers „Operation Mincemeat“. Dieser half maßgeblich dabei, die Befreiung von Sardinien und ganz Italien für die Alliierten Streitkräfte einzuleiten, da die Deutsche Heeresleitung im Glauben gelassen wurden, die Invasion würde auf dem Peloponnes in Griechenland stattfinden.

Der letztes Jahr erschienene Schlacht um die Schelde auf Netflix erzählt ebenfalls von einem weniger bekannten Gefecht während des Zweiten Weltkriegs. Diesmal aus der Sicht des niederländischen Widerstands. Der im Januar gestartete The King’s Man – The Beginning widmet sich hingegen, eher fantasievoll und nur locker der tatsächlichen Historie folgend, dem Ersten Weltkrieg als Schauplatz.

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