Nach mehreren Anläufen bekommt die „Street Fighter“-Reihe erneut eine große Leinwandadaption. Die bisherigen Filme haben bei Fans allerdings eher gemischte Erinnerungen hinterlassen. Besonders die Version von 1994 mit Jean-Claude Van Damme und „The Legend of Chun-Li“ aus dem Jahr 2009 gelten nicht als besonders gelungene Umsetzungen der Vorlage.
Nun versucht Regisseur Kitao Sakurai einen neuen Ansatz. Der aktuelle Trailer setzt auf bekannte Figuren, auffällige Kostüme, schnelle Kämpfe und zahlreiche Elemente, die Fans aus den Spielen kennen. Ob daraus tatsächlich die gewünschte Neuinterpretation entsteht, zeigt sich ab dem 15. Oktober 2026 im deutschen Kino.
Zwischen Kultfiguren und alten Fehlern
Die neue Geschichte spielt im Jahr 1993 und orientiert sich damit zeitlich an der frühen Phase des Videospiel-Franchise. Das erste „Street Fighter“ erscheint bereits 1987, während „Street Fighter II“ ab 1991 zum internationalen Arcade-Hit wird und die heute bekannten Charaktere maßgeblich prägt.
Im Mittelpunkt stehen Ryu und Ken, die von Chun-Li für das nächste World Warrior Tournament angeworben werden. Gleichzeitig verfolgt M. Bison eigene Pläne. Damit greift der Film eine klassische Konstellation der Spiele auf, erweitert sie aber um eine eigene Handlung.

Auch bei der Besetzung setzt die Produktion auf bekannte Namen. Noah Centineo spielt Ken, Andrew Koji übernimmt Ryu und Callina Liang verkörpert Chun-Li. David Dastmalchian ist als M. Bison dabei. Jason Momoa tritt als Blanka auf, während Cody Rhodes Guile und 50 Cent Balrog spielt.
Diesmal soll „Street Fighter“ näher am Spiel sein
Der neue Trailer macht vor allem deutlich, wohin die Reise geht: Die Inszenierung setzt auf überzeichnete Action, markante Figuren und zahlreiche Anspielungen auf die Vorlage. Anders als die früheren Kinofilme scheint die Produktion stärker darauf ausgerichtet zu sein, die eigenwillige Ästhetik des Spiels auf die Leinwand zu übertragen.
Interessant ist dabei auch die Geschichte hinter der Vorlage. „Street Fighter II“ etabliert nicht nur das Turnierprinzip, sondern macht die unterschiedlichen Kampfstile und individuellen Spezialangriffe zu einem zentralen Bestandteil der Reihe. Genau diese Unterschiede zwischen den Figuren gehören inzwischen zum Markenkern.
Eine deutlich positivere Adaption gelingt bereits mit der Webserie „Street Fighter: Assassin’s Fist“, die sich stärker auf die Hintergründe von Ryu und Ken konzentriert. Die neue Kinoversion verfolgt dagegen einen größeren Ensemble-Ansatz.
Ob die Mischung aus Turnier, bekannten Kämpfern und spektakulärer Action diesmal funktioniert, lässt sich ab dem 15. Oktober 2026 beurteilen. Dann startet „Street Fighter“ in den deutschen Kinos.
FAQ zu „Street Fighter“
Wann startet der neue „Street Fighter“-Film?
Der Kinostart in Deutschland ist für den 15. Oktober 2026 geplant.
Wer spielt Ryu?
Andrew Koji übernimmt die Rolle des bekannten Kämpfers.
Wer verkörpert Ken?
Ken wird von Noah Centineo gespielt.
Wer ist als Chun-Li zu sehen?
Callina Liang übernimmt die Rolle der Chun-Li.
Wer spielt M. Bison?
David Dastmalchian verkörpert den Gegenspieler.
Welche weiteren bekannten Figuren sind dabei?
Unter anderem Jason Momoa als Blanka, Cody Rhodes als Guile und 50 Cent als Balrog.
Wann spielt die Handlung?
Die Geschichte ist im Jahr 1993 angesiedelt.
Gibt es bereits eine erfolgreiche „Street Fighter“-Adaption?
Die Webserie „Street Fighter: Assassin’s Fist“ gilt als deutlich stärker an der Vorlage orientierte Umsetzung.