Last Night in Soho

Schrecken und Grusel in London und zwei Paralleluniversen gleichzeitig spielt. Last Night in Soho verspricht der modischste und stylischste Horrorfilm des Jahrs zu werden. Am 11. November 2021 erscheint nach mehreren Verschiebungen der neuste Film des begeisterten Pop-Kulturenthusiasten Edgar Wright, bei uns in den Kinos. Die Bilder, Farbpalette und Soundtrack des Trailers sprechen jedenfalls sehr für die Handschrift Wrights.

Universal

Die Handlung

Die vom Land stammende junge Eloise (Thomasin McKenzie) ist gerade nach London gezogen und will in der englischen Metropole ein Modestudium beginnen. Denn ihre große Leidenschaft gilt der Welt der Stoffe, Designs und ausgefallener Kleider. Doch der Start ist mehr als holprig. Ihre zugewiesene Mitbewohnerin ist schnippisch, die Nächte sind von wilden Partys und wenig Schlaf gezeichnet und ihr Studium ist dadurch in Gefahr. Schnell sucht sie sich eine neue Bleibe und landet bei der robusten Ms. Collins (Diana R igg). Kurz darauf wird Eloise von Visionen verfolgt, in denen sie in die Rolle der wunderschönen Sandy (Anya Taylor-Joy) schlüpft, die in den Swinging Sixties in den Nachtclubs Londons eine große Karriere als Sängerin anstrebt.

Diese trifft in einem legendären Club auf den charmanten Jack (Matt Smith), der sich von ihr ein profitables Geschäft erhofft. Während Sandy in Jack die Chance auf die große Musikkarriere sieht, bezieht sich Eloise in ihrer Mode zunehmend auf die 1960er. Doch die Visionen schlagen schon bald in Albträume um, die Eloise nicht mehr loslassen. Während sich eine düstere Note in den Glamour einschleicht, beginnen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traumwelt immer mehr zu verschwimmen.

Hintergrundinfos

Das zentrale Thema, welches sich im hippen London der swinging sixties abspielt und mit Horror-Genre-Elementen versetzt ist, sind die Erniedrigungs- und Belästigungsstrukturen, denen Frauen ausgesetzt waren und sind. Eine in der Filmlandschaft immer häufiger stattfindendes Sujet mit bedeutender gesellschaftlicher Relevanz. Zuletzt meisterhaft inszeniert im diesjährigen Rache-Thriller Promising Young Woman. Last Night in Soho verpackt seine Botschaft nun, was man schon anhand des Trailers gut erkennen kann, in eine knallige und verwirrende Fantasy-Horror-Handlung, die einen auf mehreren Ebenen erschaudern lassen soll. Den Filmtitel hat Regisseur Edgar Wright, der schon in Baby Driver seine Musik-Begeisterung unter Beweis stellte, dem Pop-SongLast Night In Soho“ der Band Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich aus dem Jahr 1968 entlehnt.

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