Seit Jahrhunderten gehört Robin Hood zu den bekanntesten Figuren der englischen Folklore. Ob in klassischen Abenteuerfilmen, Disney-Zeichentrickversionen oder modernen Neuinterpretationen – meist erscheint der Bogenschütze als mutiger Beschützer der Schwachen, der den Mächtigen die Stirn bietet. Mit „The Death Of Robin Hood“ schlägt Regisseur Michael Sarnoski nun jedoch einen völlig anderen Weg ein.
Der neue Film, der am 18. Juni 2026 in die deutschen Kinos kommt, verabschiedet sich weitgehend vom romantisierten Bild des legendären Gesetzlosen. Statt eines edlen Helden steht ein Mann im Mittelpunkt, dessen Taten deutlich brutaler und moralisch ambivalenter ausfallen. Die Hauptrolle übernimmt Hugh Jackman, der damit erneut eine Figur verkörpert, die zwischen Heldentum und Abgrund wandelt.
„Robin Hood“ ohne Glanz und Legenden
Bereits der erste Trailer macht deutlich, dass „The Death Of Robin Hood“ keine klassische Abenteuergeschichte werden möchte. Die Inszenierung setzt auf eine raue, von Gewalt und Schuld geprägte Atmosphäre. Robin Hood erscheint hier nicht als strahlender Retter, sondern als gealterter Krieger, dessen Vergangenheit tiefe Spuren hinterlassen hat.
Regisseur Michael Sarnoski, der zuvor unter anderem mit „Pig“ und „A Quiet Place: Tag Eins“ Aufmerksamkeit erregte, nähert sich der bekannten Figur aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Statt die Legende zu feiern, hinterfragt der Film die Mythen, die sich über Jahrhunderte um Robin Hood gebildet haben.
Gerade dieser Ansatz hebt die Produktion von früheren Verfilmungen ab. Während viele Adaptionen den Kampf gegen Ungerechtigkeit in den Mittelpunkt stellen, beschäftigt sich „The Death Of Robin Hood“ stärker mit den Konsequenzen von Gewalt, Entscheidungen und persönlicher Schuld.
Hugh Jackman führt eine düstere Neuinterpretation an
Für Hugh Jackman ist die Rolle eine weitere Gelegenheit, einen bekannten Mythos neu zu interpretieren. Bereits als Wolverine machte er sich mit Figuren einen Namen, die zwischen Held und Antiheld stehen. Genau diese Mischung scheint auch den neuen Robin Hood zu prägen.
Besondere Aufmerksamkeit erhält zudem die ungewöhnlich harte Darstellung der Geschichte. Laut einer Kritik von FILMSTARTS beschreibt Chefredakteur Christoph Petersen den Film als „eine in jeder Hinsicht gnadenlose Abrechnung mit der volkstümlichen Legende vom edlen Räuber“. Vor allem die erste Hälfte soll durch ihre kompromisslose Inszenierung auffallen.
Ob die Neuinterpretation bei Fans klassischer Robin-Hood-Geschichten gleichermaßen Anklang findet, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch schon jetzt: Wer eine traditionelle Heldenreise erwartet, dürfte überrascht werden. Michael Sarnoski präsentiert stattdessen eine deutlich düsterere Version einer der berühmtesten Figuren der europäischen Erzählkultur.
FAQ zu „The Death Of Robin Hood“
Wann startet „The Death Of Robin Hood“ in Deutschland?
Der Kinostart erfolgt am 18. Juni 2026.
Wer spielt Robin Hood?
Die Hauptrolle übernimmt Hugh Jackman.
Wer führt Regie?
Regisseur ist Michael Sarnoski, bekannt durch „Pig“ und „A Quiet Place: Tag Eins“.
Ist der Film eine klassische Robin-Hood-Verfilmung?
Nein, die Geschichte präsentiert eine deutlich düsterere und realistischere Interpretation der Figur.
Welche Tonalität verfolgt der Film?
Die Handlung setzt auf eine raue Atmosphäre, Gewalt und moralische Grauzonen.
Basiert der Film auf der bekannten Legende?
Ja, interpretiert diese jedoch bewusst neu und hinterfragt traditionelle Darstellungen.
Für wen könnte der Film interessant sein?
Vor allem für Zuschauer, die historische Stoffe und ungewöhnliche Neuinterpretationen bekannter Figuren mögen.
Ist bereits ein deutscher Trailer verfügbar?
Ja, der deutsche Trailer wurde bereits veröffentlicht und gibt einen ersten Eindruck der düsteren Ausrichtung.