„Eine Fortsetzung für den Frühling?“Der erste Trailer zu „Der Teufel trägt Prada 2“ ist da

Feb. 2, 2026
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Kaum ein Film prägte das popkulturelle Bild der Modebranche der 2000er so nachhaltig wie „Der Teufel trägt Prada“. Zwei Jahrzehnte nach dem Kinostart kündigt sich nun die Fortsetzung an – und der frisch veröffentlichte komplette Trailer auf YouTube macht deutlich, dass das Sequel nicht nur auf Nostalgie setzt. Vielmehr greift es die Veränderungen einer Branche auf, die sich seit 2006 grundlegend gewandelt hat.

Im Mittelpunkt steht erneut Miranda Priestly, deren Einfluss ungebrochen wirkt, während sich das Umfeld von Hochglanzmagazinen und Printanzeigen spürbar verschiebt. Der Trailer deutet an, dass der Film den strukturellen Umbruch der Medienlandschaft zum zentralen Konflikt macht. Runway Magazine kämpft um Relevanz, während digitale Konkurrenz und schrumpfende Werbebudgets den Druck erhöhen.

Gleichzeitig setzt die Fortsetzung bewusst auf Kontinuität. Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci schlüpfen erneut in ihre ikonischen Rollen. Regisseur David Frankel und Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna, die bereits den ersten Film verantworteten, sind ebenfalls wieder an Bord – ein klares Signal, dass Tonfall und Figurenverständnis erhalten bleiben sollen.

Machtkampf statt Praktikum – neue Rollen, neue Fronten

Inhaltlich verlagert sich der Fokus spürbar. Miranda Priestly steht kurz vor dem Ende ihrer Karriere und sieht sich ausgerechnet mit Emily Charlton konfrontiert – einst Assistentin, nun selbst einflussreiche Führungskraft. Der Trailer beschreibt ihr Verhältnis als offenes Kräftemessen um Macht, Einfluss und Werbegelder. Eine der zentralen Linien: der Generationenkonflikt in einer Branche, die sich neu erfinden muss.

Andy Sachs wirkt in den gezeigten Szenen deutlich gefestigter als früher. „Du hast dich verändert. Du bist viel selbstbewusster“, heißt es im Trailer – ein Satz, der ihre Entwicklung vom verunsicherten Neuling zur etablierten Persönlichkeit zusammenfasst. Die Geschichte scheint weniger von Anpassung, sondern stärker von Selbstbehauptung zu handeln.

Ergänzt wird der bekannte Cast durch zahlreiche neue Figuren, darunter Rollen von Kenneth Branagh, Lucy Liu, Justin Theroux und Simone Ashley. Schauplätze wie Mailand und der Comer See unterstreichen den internationalen Anspruch des Sequels, ohne den Kern der Geschichte aus den Augen zu verlieren: Macht, Stil und persönliche Entscheidungen in einer Branche im Umbruch.

„Der Teufel trägt Prada 2“ startet am 1. Mai 2026 in den Kinos und eröffnet damit offiziell die Sommersaison. Der Trailer vermittelt einen selbstbewussten, teilweise ironischen Blick auf das eigene Erbe – inklusive augenzwinkernder Kommentare zur Idee eines Sequels. Inhaltlich setzt der Film weniger auf reine Wiederholung, sondern auf eine zeitgemäße Weiterentwicklung bekannter Figuren.

Ob die Fortsetzung an die Wirkung des Originals anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Der erste Trailer zeigt jedoch klar, dass der Film den Wandel der Medien- und Modewelt ernst nimmt – und seine Figuren in genau diesem Spannungsfeld neu positioniert.

FAQ zu „Der Teufel trägt Prada 2“

Wann startet der Film im Kino?
Der Kinostart ist für den 1. Mai 2026 geplant.

Wer führt Regie?
David Frankel übernimmt erneut die Regie, wie bereits beim Originalfilm von 2006.

Welche Schauspieler kehren zurück?
Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci sind wieder dabei.

Worum geht es in der Fortsetzung?
Im Zentrum steht ein Machtkampf in der Modebranche, ausgelöst durch den Niedergang klassischer Printmedien und neue Rivalitäten.

Welche Rolle spielt Emily Charlton?
Emily ist nun selbst erfolgreiche Managerin und wird zur direkten Gegenspielerin von Miranda Priestly.

Gibt es neue Figuren?
Ja, unter anderem mit Rollen von Kenneth Branagh, Lucy Liu, Justin Theroux und Simone Ashley.

An welchen Orten spielt der Film?
Neben New York zeigen Szenen auch Mailand und den Comer See.

Ist der Film eine direkte Fortsetzung?
Ja, die Handlung knüpft zeitlich und inhaltlich an die Ereignisse des ersten Films an, setzt die Figuren jedoch in einen neuen Kontext.

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