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Animation
Die Neo-Romanze geht weiter: Romeo x Juliet Volume 2
Zunächst schöpft Romeo, der Sohn des Despoten Mantague Verdacht, dass Juliet der maskierte Rächer sein könnte. Die junge Dame erscheint ihm streitbar und kampfeslustig genug, um den Bewohnern von Neo-Verona gegen den unbarmherzigen Lord Mantague beizustehen. Doch dann kommt es zu einem Auftritt des Maskierten, der unmöglich Juliet sein kann.
Der maskierte Rächer scheint tot zu sein und Juliet gerät in Bedrängnis, doch sie wird von dem mysteriösen Tibald gerettet, der sich als Freund des Hauses Capulet ausgibt. Die Revolution beginnt in Neo-Verona zu brodeln, und es wird Zeit, das Schwert der Vergeltung aufzuheben und sich dem Despoten zu stellen...
"Romeo x Juliet" arbeitet in jeder Folge gekonnt mit dem Cliffhänger am Ende, so dass der Fan gebannt dabei bleibt. Die Mischung aus Romanze, Action und solide gesponnener Hintergrundstory ist sehr fein ausgewogen. Es ist nicht immer leicht, das japanische Anime-Serienformat mit 24 Folgen fortlaufend zu füllen, ohne dass die Dramaturgie nachlässt, aber "Romeo x Juliet" führt die einmal aufgenommenen Handlungsfäden geschickt in jeder Folge ein wenig weiter, ohne dabei in Nebenschauplätzen stecken zu bleiben.
Das Erfolgsstudio Gonzo, das schon für einige angesagte Anime-Serien verantwortlich war, läuft auch diesmal zu grafischer Hochform auf und die Mischung aus romantisch-futuristischer Kulisse und gelungenen Actionsequenzenweiß zu überzeugen.
Regisseur Fumitoshi Oisaki war lange genug "Key-Animator" in erfolgreichen Anime-Produktionen, um zu wissen wie der Hase läuft. Dazu kann er sich auf gelungene Drehbücher verlassen. "Romeo x Juliet" macht Spaß, und wer die Shakespeare'sche Story kennt, kann sich an der Bearbeitung noch zusätzlich freuen.
Fazit: Wer als Anime-Fan nicht zu aktionlastig und postapokalyptisch ausgerichtet ist, der kann mit "Romeo x Juliet" viel Vergnügen haben, und vielleicht schaut ja auch die Freundin mal mit rein.
Meine Wertung:
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