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Film-Festival

16. Filmfest Hamburg: Die Gewinner

fs @ Freitag, 03.10.2008

Am 02. Oktober endete das 16. Filmfest Hamburg mit der Verleihung der Filmpreise und dem Abschlussfilm "Eldorado" von Bouli Lanners. Am Nach- mittag schloss das Kinder- und Jugendfilmfest "Michel" mit einer feierlichen Preisverleihung unter Anwesenheit des Schirmherrn Jürgen Vogel und dem Abschlussfilm "Jasper" von Eckhard Fingberg.

Der Publikumspreis der Kids "Jetix" ging an den schwedischen Kinderfilm "Schmetterlinge" von Kjell-Ake Anderson. Die sieben- köpfige, aus Kindern und Jugendlichen bestehende Jury vergab den Regiepreis "Michel" an die Australische Produktion "Hey, Hey, hier Esther Blueberger" vom Cathy Randall.

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Auf der abendlichen Abschlussveranstaltung des Filmfestes moderierte Julia Westlake durch den Abend, das Rahmen- programm bestritt Telmo Pires mit portugisischem Fado. Es wurden fünf Preise verliehen und Festival-Leiter Albert Wiederspiel zog ein positives Resumee des diesjährigen Festivals, nutzte die Gelegenheit allen Beteiligten zu danken und zu betonen, dass das Filmfest zwar keinen Wettbewerbscharakter habe, die Anzahl der zu vergebenen Preise aber stetig wachse. Nach etwa einer Stunde wurden die gespannten Zuschauer mit dem für einen "Auslandsoscar" nominierten Abschlussfilm "Eldorado" belohnt.

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Die Preisträger im einzelnen: Bereits im Vorfeld wurde der Douglas-Sirk-Preis an Atom Egoyan vergeben. Der TV-Produzentenpreis an den Pro7-Film "Machen wir's auf Finnisch" von Marco Petri und der erstmals in Hamburg verliehene "Art Cinema Award", der an "35 Rum" von Claire Denis ging, wurden ebenfalls bereits am Mittwoch überreicht.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung  gab es noch fünf weitere Auszeichnungen. allen voran der Publikumspreis für einen europäischen Box-Office Hit, der an die französische Komödie "Willkommen bei den Sch'Tis" von Danny Boon ging. Weiter wurde der "Micromovie-Award" von Das Vierte an eine umgesetzte Zuschaueridee verliehen. Der Gewinner war "Gewonnen" nach einer Idee von Jan Schwarze.

Der Montblanc-Drehbuchpreis, vergeben in der Reihe "Nordlichter", ging an Srdjan Vuletic, Drehbuchautor und Regisseur von "It's Hard to Be Nice". Den Nachwuchs- preis "Elfe" für ein Erst- oder Zweitlingswerk erhielt beinahe erwartungsgemäß "Johnny Mad Dog", der auch schon in Cannes geehrt wurde.

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Bleibt noch der "Preis der Hamburger Filmkritik" der in diesem Jahr an "Frozen River" von Courtney Hunt verliehen wurde, der schon bei einigen amerikanischen Festivals, unter anderem beim Sundance Festival, ausgezeichnet wurde.

Insgesamt eine gelungene Abschlussveranstaltung, mit kleinen Patzern in der "Verleihungsdramaturgie" der ersten Laudatoren und der Erkenntnis, dass über die Kleinsten am meisten geredet wird: Die Laudatio für die 100-sekündigen Micromovies fiel am längsten aus.





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