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Moviekult
Kultiger Spaß: Vier Hochzeiten und ein Todesfall
Denn auf der Hochzeit ist auch die schöne Amerikanerin Carrie (Andie MacDowell) zu Gast, mit der Charles die Nacht verbringt und in die er sich verliebt. Natürlich treffen sie sich wieder, natürlich wieder auf einer Hochzeit. Doch Carrie offenbahrt Charles, dass sie einen reichen Schotten heiraten wird. Gerade als Charles Carrie aufgegeben hat und eine seiner Ex-Freundinnen ehelichen will, taucht die Amerikanerin wieder auf - frisch geschieden.
"Vier Hochzeiten und ein Todesfall" ist eine außergewöhnliche, kultige und sehr unterhaltsame Komödie von Mike Newell aus dem Jahr 1993. Das liegt vor allem an der liebevollen Ausarbeitung der Charaktere. Nicht nur Hugh Grant und Andie MacDowell glänzen in ihren Rollen, sondern auch sämtliche Nebendarsteller. In Charles Umfeld hat jeder sein Päckchen zu tragen und gerade das macht die Geschichte so lebendig und charmant. Da wären zum Beispiel die extrovertierte Scarlett, die heimlich in Charles verliebte Fiona (Kirstin Scott Thomas), der schwule Gareth oder der toplatschige Tom. Zusammen erleben sie die Hochzeiten und den Todesfall und bieten so gleichzeitig eine Karikatur der englischen Oberschicht.
Letztlich suchen sämtliche Beteiligte nach ihrer wahren Liebe und sind dabei mehr oder weniger erfolgreich. Ein weiteres Beispiel für die glanzvolle Ausgestaltung der Nebenrollen bietet Rowan Atkinson, der als planloser Pfarrer für Aufregung sorgt. Faktor für den Erfolg des Films war ebenfalls der Troggs-Cover-Titelsong "Love is all around" von Wet, Wet, Wet.
Auch, wenn man den Film bereits mehrfach gesehen hat, wird er nicht langweilig. Er ist ein Garant für unterhaltsame Stunden, genauer gesagt 113 Minuten Spaß. Sehenswert ist auch der Abspann, der aus den Fotos der kommenden Hochzeiten besteht. So weiß man, wie es weiter geht, ohne dass weitere Worte von Nöten wären.
DVD-Extras: Making of, Trailer, Filmografien.