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Animation

Angel Beats Vol. 3: School’s Out Forever!

fs @ Donnerstag, 16.02.2012

Fans werden das Serienfinale der Anime-Serie „Angel Beats“ wohl mit Spannung erwarten, und das Ausharren hat sich gelohnt: Was „Angel Beats“ im Mittelteil auf Irrwege schickte, läuft nun konsequent auf einen Ausweg aus dieser Zwischenwelt hinaus. Und es gibt noch überraschende Wendungen. Wer die Serie bisher gar nicht kennt, muss jetzt mit Spoilern rechnen.

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Nachdem Otonashi herausgefunden hat, dass der feindliche Engel Kanade im Grunde gar nicht bösartig ist, weil sie den Schülern hilft, ihr Schicksal zu akzeptieren und somit diese Zwischenwelt zu verlassen, machen sich Kanade und Otonashi gemeinsam daran, die restlichen Mitglieder der Anti-Engel-Allianz „Shinda Sekai Sensen“ ihrem Schicksal zuzuführen.

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Systematisch nehmen sich die beiden ihre Freunde vor und gewinnen dabei noch weitere Mitstreiter. Nur Yuri weigert sich standhaft, das Konzept der Wiedergeburt zu akzeptieren und diese Welt zu verlassen, da sie ihre Persönlichkeit aufgeben müsste. Doch dann tauchen neue Feinde auf: Die normalen Schüler werden zu dämonenhaften Schatten und greifen an. Die SSS muss sich einer letzten Herausforderung stellen.

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Der abschließende Volume der Angel Beats Serie enthält die Folgen 10 bis 14, wobei die Serie eigentlich nach Folge 13 beendet ist. Die zusätzliche OVA „Stairway to Heaven“ ist im Serienverlauf früher angesiedelt und eine willkommene zusätzliche Episode, die mit ihrem Motto „Operation High Tension Syndrome“ ziemlich durchgeknallt rüberkommt und noch einmal zeigt, was den Charme  „Angel Beats“ eigentlich ausmacht. Allerdings kann der Handlungsfaden nicht durchgehend überzeugen: einige Episoden wirken hysterisch statt witzig, und einige plätschern  belanglos vor sich hin. 

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Insgesamt gesehen ist die von Spieleentwickler und Multitalent Jun Maeda erdachte und von den Animations-Studio P.A.Works und Aniplex entwickelte Serie unter der Regie von Seiji Kinshi sehenswert ausgefallen. Der genreübergreifende Stilmix und die metaphysischen Implikationen der Zwischenwelt, die sich auch mit dem buddhistischen Konzept der Widergeburt auseinandersetzt, sind unaufdringlich eingebunden. Auch die Teenage Angst, die die Schüler am endgültigen Sterben hindert, wird gelungen thematisiert und das weltliche Vorleben der Charaktere fügt sich in den meisten Folgen der Serie zu einem action-und humorreichen Vergnügen.

Fazit: Trotz eines fulminanten Auftakts und eines stimmigen Endes überzeugt nicht jede der Episoden der erfolgreichen Anime-Serie „Angel Beats“. Der Stilmix aus Action, Musik, Humor und Gefühl funktioniert jedoch über weite Strecken mit hohem Unterhaltungsfaktor.




 




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