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DVD-Trend
Shutter Island – DiCaprio und Scorsese erneut vereint
USA im Jahre 1954: US-Marshal Edward "Teddy" Daniels (Leonardo DiCaprio), ein verdienter Kriegsveteran, und sein neuer Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) werden zu der Nervenheilanstalt Ashecliffe Hospital entsandt, um den mysteriösen Ausbruch der mehrfachen Mörderin Rachel Solando aufzuklären. Die Anstalt liegt allein auf der entlegenen Ostküsten-Insel Shutter Island, von der niemand fliehen kann.
Auf der vom Wind gepeitschten Insel werden die Ermittler mit einer Reihe bizarrer Hinweise und Gerüchte konfrontiert: Rachels Psychiater Dr. Sheehan ist ausgerechnet am Tag des Ausbruchs ebenfalls verschwunden – angeblich in die Ferien und nicht erreichbar. Von einer Insassin erfährt Teddy zudem, dass an den Patienten ohne deren Einwilligung medizinische Experimente durchgeführt werden. Oder handelt es sich bei diesen Behauptungen nur um die Phantasien einer geistig Verwirrten? Kann er dem Anstalts-Leiter (Ben Kingsley) trauen?
Im Verlauf der Untersuchung erfährt Teddy immer mehr beängstigende und schockierende Details über die Insel und ihre Bewohner. Und was hat es mit Teddys mysteriösen Träumen auf sich, in denen ihm seine vor fünf Jahren in einem Feuer umgekommene Frau (Michelle Williams) Andeutungen und Hinweise zur Aufklärung des Falls gibt? Teddy wird klar, dass sein eigenes Schicksal untrennbar mit den Vorgängen auf Shutter Island verbunden ist.
Die große Überraschung
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Dennis Lehande, der auch die Vorlage für den Film „Mystic River“ geschrieben hat. Von der Autorin Laeta Kalogridis in ein Drehbuch umgewandelt, bietet der Thriller durchaus spannende Unterhaltung und verblüfft im letzten Drittel mit einer überraschenden Wendung. Dadurch kann man auch über einen eher langwierigen Mittelteil hinwegsehen, der durch mehrere Rückblenden in die Länge gezogen wirkt. Schaut man sich den Film ein zweites Mal an, sieht man viele Charaktere in einem ganz anderen Licht. So ist der große Überraschungsmoment zwar nicht mehr vorhanden, doch trotzdem kann der Zuschauer viele Details entdecken, die ihm beim ersten Ansehen entgangen sind.

