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Toy Story 3 - Woody, Buzz und Dino Rex sind wieder da

mu @ Donnerstag, 29.07.2010

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Mission brandgefährlich
Die neueste Geschichte aus dem Leben von Andys Spielzeug ist spannender und actionreicher ausgefallen als die beiden vorigen Teile. Neben den vielen bereits bekannten Gesichtern gesellen sich  neue Spielzeuge hinzu, die der Zuschauer schnell ins Herz schließt. Egal ob der bayrische Igel, das weiße Kuscheleinhorn oder Barbie-Verführer Ken - Sie alle fügen sich nahtlos in die bereits bestehende Clique ein. Im Laufe der Handlung stellt sich allerdings heraus, dass Woody es diesmal nicht einfach mit einem Schaumstoffbällchen feuernden Weltraum-Schurken oder Spielzeug misshandelnden Kindern zu tun hat, sondern mit einem hinterhältigen Bären, der Andys Spielzeug am Ende sogar in einer Müllverbrennungsanlage vernichten will.

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Nichts für zarte Kindergemüter
An Dramatik und Spannung wurde im dritten Teil also nicht gespart. Aber wie wirkt sich das auf die Zielgruppe aus? Obwohl der Film von der FSK „ohne Altersbeschränkung“ freigegeben wurde,  ist vor allem die Sequenz in der Müllverbrennungsanlage harter Tobak für die ganz Kleinen unter uns. Denn hier scheint es Woody und Buzz wirklich an den Kragen zu gehen, ein Ausweg ist lange Zeit nicht in Sicht.

Spaß für jung und alt
Umso attraktiver ist die Geschichte wiederum für die älteren Semester. Zahlreiche Anspielungen auf andere Filme oder Genres und ein Generationenübergreifender Humor machen „Toy Story 3“ zu einem Vergnügen für jung und alt. Denn trotz der heiklen Momente kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. Höhepunkte sind vor allem ein spanisch sprechender Lover Buzz und ein Herr Kartoffelkopf in Form einer Tortilla. Aber auch das Mädchen-Spielzeug Ken hat viele Lacher auf seiner Seite und wirkt trotz einem Kleidungs-Tick sehr charmant. Schließlich hat er ein Traumhaus mit Disco, Strandbuggy und vielem weiteren Schnickschnack.

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Gelungener Abschluss
Während der Film in der Anfangsphase etwas schwerfällig anläuft, weil Andys Spielzeug die Diskussionen über die Zukunft etwas übertreibt, nimmt der Film dann doch sehr viel Fahrt auf und wirkt zu keinem Zeitpunkt langatmig. Einer der stärksten Momente im Film ist das Ende, das den Zuschauer zu Tränen rührt und einen würdigen Abschluss für die Spielzeug-Trilogie darstellt.

Fazit: Das dritte Leinwand-Abenteuer wirkt noch reifer und erwachsener als sein Vorgänger. Die Stärken der vorherigen Teile wurden bewahrt und durch neue Gags und eine spannende Geschichte erweitert. Auch wenn der 3D-Effekt nicht vom Hocker reißt, der Zuschauer wird die Geschichte um das altbekannte und auch das neue Spielzeug lieben. Nur die ganz kleinen Zuschauer sollten diesmal an der einen oder anderen Stelle wegsehen.




Meine Wertung:


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