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DVD-Trend
Lieber verliebt - für die romantischen Stunden vor dem Fernseher
Noch vor kurzem führte Sandy (Catherine Zeta-Jones) ein beschauliches Leben als Vorstadt-Hausfrau und glückliche Mutter. Aber dann steht die attraktive 40-Jährige plötzlich vor dem Abgrund: Ihr zukünftiger Ex-Ehemann (Sam Robards) hat eine Affäre mit der Nachbarin! Das lässt sich Sandy natürlich nicht bieten. Hals über Kopf schnappt sie sich die beiden Kinder und zieht nach New York. Doch ein neues Leben zu beginnen ist leichter gesagt als getan. Wohin mit den Kids während sie wieder arbeiten geht? Ein Babysitter muss her!
Da trifft es sich gut, dass der smarte Kellner Aram aus dem Coffee Shop (Justin Bartha) nicht nur ein verständnisvoller Zuhörer ist, sondern auch gut mit Kindern umgehen kann. Fortan kümmert er sich fürsorglich um Sandys Nachwuchs - und nebenbei auch immer öfter um deren scharfe Mutter. Langsam aber sicher, knistert es zwischen Sandy und Aram. Doch werden Sie den Altersunterschied überwinden können?
Mit ganz viel Liebe
„Lieber verliebt“ ist eine rührende Geschichte, obwohl es kaum überraschende Wendungen gibt – diese erwartet allerdings auch kaum jemand in diesem Genre. Trotz einem sehr konventionellen und schlichten Ende wirkt die Romantikkomödie gegenüber vielen anderen ihrer Art angenehm erfrischend. Das liegt insbesondere an der Natürlichkeit der Darsteller. Zwar bleiben Romantik-Klischees nicht aus, die witzigen Passagen entspringen jedoch keinen platten Sprüchen und wirken niemals aufgesetzt.
Das Filmpaar Catherine Zeta-Jones und Justin Bartha harmoniert von Beginn an und ist einfach schön anzusehen. Besonders Zeta-Jones sammelt ordentlich Sympathie-Punkte und wirkt trotz ihrer 40 Jahre sehr spritzig. Justin Bartha besticht mit den Waffen des süßen Traumtypen und dürfte das weibliche Publikum schnell in seinen Bann ziehen.
Die Extras
Das Bonusmaterial auf der DVD ist eher schlicht gehalten und geht nicht über die Standard-Erwartungen hinaus. Es gibt B-Roll-Aufnahmen, Trailer und Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur Bart Freundlich, der übrigens selbst mit einer zehn Jahre älteren Frau verheiratet ist – mit keiner Geringerin als Julianne Moore. Es gibt zwar noch ein sogenanntes „Making of“, doch dieses Feature hat den Namen kaum verdient. Denn es handelt sich hierbei um eine Mischung aus den Interviews mit dem Trailermaterial, in der die Geschichte des Films erläutert wird. Bilder vom Set werden nicht gezeigt.
Fazit: „Lieber verliebt“ punktet durch Natürlichkeit und vereinzelt gut gesetzte Pointen. Das Genre wird zwar nicht neu erfunden, doch die Romantikkomödie ist für einen gemütlichen DVD-Abend durchaus empfehlenswert.
Meine Wertung:
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