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Zauberhafter Superheld: Doctor Strange

ks @ Donnerstag, 10.06.2010

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Nachschub für Marvel-Fans. Nachdem bekannte Größen wie die „Avengers“ und der „Invincible Iron Man“ ihren Einstand bei KSM gefeiert haben, kommt nun ein hierzulande nicht ganz so populärer Held des Marvel-Universums auf die heimische Mattscheibe - Der Supermagier Dr. Strange.

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Der Chirurg Stephen Strange ist ein Meister seines Fachs und vollbringt mit seinem Skalpell wahre Wunder. Leider wiegt sich sein Genie nicht mit seiner Menschlichkeit auf. Denn neben ihm wirkt selbst Dr. House wie ein großherziger Philanthrop. Stephen Strange ist arrogant, selbstsüchtig und würde niemals jemanden operieren, der sich seine Dienste nicht leisten kann. Es sei denn, der Fall wäre so spektakulär, dass man einen Artikel in einer medizinischen Fachzeitschrift darüber veröffentlichen würde.


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Doch sein selbstsüchtiges Leben nimmt ein jähes  Ende, als er eines Nachts, von seltsamen Visionen geplagt, einen Autounfall hat. Dabei werden seine Hände so schwer verletzt, dass er nicht mehr als Chirurg arbeiten kann. Eine Katastrophe für den selbstherrlichen Egomanen. Fortan setzt er alle Hebel in Bewegung, um wieder geheilt zu werden. Strange jettet um die ganze Welt und konsultiert die besten und teuersten Fachärzte. Leider erzielt keine der Behandlungsmethoden einen Erfolg und nach kürzester Zeit steht der einst wohlhabende Arzt mittellos auf der Straße. Der verzweifelte Strange sieht nur noch einen Ausweg: Selbstmord. Doch kurz bevor er sich von einer Brücke stürzen will, begegnet ihm der mysteriöse Mister Wong und fordert Stephen auf, nach Tibet zu reisen und in einem abgelegenen Kloster im Himalaya nach Heilung zu suchen.


Magische Besinnung
Da der ehemalige Chirurg nichts mehr zu verlieren hat, macht er sich kurzentschlossen auf den beschwerlichen Weg zum Dach der Welt. Dort trifft er neben Wong und dem permanent griesgrämigen Mordo auch auf den „großen Meister“. Der erklärt Stephen, dass er erst einmal die Wunden seiner Seele heilen muss.  Denn unter der kaltschnäuzigen Fassade des Arztes schlummert ein dunkles Geheimnis, dass sich um dessen Schwester April rankt. In bester Karate-Kid-Manier besteht Stephens Weg zur Erleuchtung aus Fußboden schrubben und Steine durch die Gegend schleppen. Während er sich fragt, wie ihm diese Arbeit bei der Heilung seiner Hände helfen soll, brechen die anderen Mitglieder des Tempels nach New York auf. Mit traditionellem Meditieren scheinen diese Mönche nicht viel am Hut zu haben. Denn im Big Apple machen sich die magischen Krieger daran, eine übernatürliche Bedrohung in Form von unsichtbaren Monstern aufzuhalten.





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