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Fußball ist unser Leben: Teufelskicker

fs @ Montag, 08.03.2010

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"Teufelskicker" ist die gelungene Leinwand-Adaption der erfolgreichen Buch- und Hörspielreihe von Frauke Nahrgang und sorgt im Kino auch bei dem Begleitpersonal für gute Laune.

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Für Moritz (Henry Horn) ist Fußball einfach alles, was spätestens dann klar wird, als der Ball im Essen landet und dazu braucht es gerade mal ein paar Minuten. Doch Moritz ist nicht immer ganz bei der Sache und so versiebt er beim Turnier im entscheidenden Spiel die Chance zum Ausgleich, nur weil er sich in Tagträumereien verliert. Der Trainer, Moritz Vater (Benno Führmann), ist nicht gerade begeistert.

Als dann die Mama (Diana Amft) den Papa mit einer anderen Frau erwischt, muss Moritz wohl oder übel aus dem gewohnten Umfeld heraus. Moritz und seine Mutter zieht Opa Rudi (Reiner Schöne), einem eigenbrödlerischen, granteligen Einzelgänger, der als Wachmann arbeitet. Moritz kommt auf eine neue Schule und will auch gerne in den Fußball-Verein, doch leider ist das genau der Endspiel-Gegner. Und der Torwart Mark (Tim Troeger) hat mit Moritz noch eine Rechnung offen.

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Mit einigen neuen Freunden macht Moritz nun eine eigene Mannschaft auf, die das heruntergekommene Stadion als Trainingsgelände nutzt und sich „Teufelskicker“ nennt. Doch richtig komplett wird die Mannschaft erst, als auch die coole Roof-Gang um Alex (Dario Barbanti) bei den Teufelskickern mitmischt. Ihre atemberaubenden Parkour-Sprünge, mit denen sich die Jungs sonst über die Dächer schwingen, helfen auch auf dem Spielfeld.

Doch um an dem Fußballturnier teilzunehmen, muss noch ein Trainer aus dem Hut gezaubert werden und Moritz gibt erstmal Opa Rudi als Trainer an. Der weiß noch nichts von seinem Glück und hat mit dem Kicken eigentlich abgeschlossen, auch wenn ihn eine alte Rivalität mit Rothkich, dem Trainer des Vereins verbindet. Als es dann aber ernst wird, lässt er die Teufelskicker im Einkaufszentrum, wo er Wachmann ist, trainieren und gibt dem Team Hilfestellung. Und dann beginnt das Turnier, bei dem es nicht nur gegen den einzigen Verein der Stadt geht, sondern auch gegen Moritz ehemaliges Team, bei dem sein Vater Trainer ist. Vielleicht kommt Moritz Mutter ja auch mal mit zu einem Spiel?

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„Teufelskicker“ erfindet den Jugendfilm nicht gerade neu und setzt bei den erfolgreichen Bücher und Hörspiele an. Die erfolgreiche Reihe von Autorin Frauke Nahrgang liefert einfach eine Steilvorlage für eine erfolgreiche Filmserie, zu der „Teufelskicker“ sicher nur den Auftakt bilden wird. Das Konzept ist dabei ähnlich wie bei „Die wilden Kerle“ oder auch den „Vorstadtkrokodilen“ und es geht auf. Das Erfolgsmuster ist ähnlich und doch macht „Teufelskicker“ richtig Spaß und sollten ebenfalls ein Hit an der Kinokasse werden.





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