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Die Vergangenheit ist nicht vorbei: Verblendung

fs @ Montag, 08.02.2010

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Als Film funktioniert „Verblendung“ als der Auftakt der Trilogie vor allem durch eine gut konstruierte Story, die sich auch nicht scheut in den unrühmlichen Kapiteln schwedischer Vergangenheit zu wühlen. Natürlich ist auch die Faszination der Hauptfiguren ein Geheimnis des Erfolges der "Millenium"-Trilogie. In "Verblendung" wird die Konstellation der Hauptfiguren aufgebaut und ausgeleuchtet. Die so unterschiedlichen Lisbeth Salander und Mikkael Blomkvist treffen sich im gemeinsamen Interesse, dem sadistischen Treiben der „Männer, die Frauen hassen“ Einhalt zu gebieten.

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Regisseur Nils Arden Oplev dürfte Krimi-Freunden hierzulande durch die TV-Film-Serie „Der Adler“ bekannt sein und auch in „Verblendung“ wird die vertrackte Familien- und Verbrechensgeschichte Stück für Stück aufgerollt. Dabei steht allerdings die Entwicklung der Charaktere eher im Vordergrund als konstante Hochspannung. Kurzweilig sind die 150 Minuten von „Verblendung“ allemal, auch wenn der Spannungsfaktor nicht so hoch ist wie im Nachfolger „Verdammnis“. Dort muss man sich aber auch nicht mehr mit der Etablierung der Hauptfiguren abgeben.

Fazit: „Verblendung“ ist ein extrem gelungener Thriller, der mit einer sehr gut konstruierten Story aufwarten kann und mit einer charismatischen und verdammt coolen Lisbeth Salander überzeugt.




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