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Film-Festival
Golden Globes für Waltz und Haneke
Die Globes werden von der Hollywood Foreign Press Association vergeben und gelten als wichtiger Fingerzeig in Richtung Oscar-Verleihung.
Doch die Nominierungen für die Oscars sind noch nicht bekanntgegeben, das geschieht erst am 2. Februar, und bis zur Zeremonie am 7. März wird sich die Filmwelt noch gedulden müssen. Zurück zur Verleihung der Globes: Als Gastgeber führte der britische Schauspieler und Komiker Rick Gervais („The Office“) durch die Preisverleihung. Das tat er mit viel Witz und der einen oder anderen Spitze. Überhaupt stammten viele der Präsentatoren aus Großbritannien.
Bei den Preisen gab es keine riesigen Überraschungen, aber ein paar kleinere. Die Dauernominierte Merryl Streep konnt ihren sieben Golden Globes in diesem Jahr keinen hinzufügen. Dafür gewann Jeff Bridges für seine Rolle in „Crazy Heart“ (Deutscher Kinostart: 04. März) endlich auch einmal einen Globe. Robert Downey Jr. würde für seinen „Sherlock Holmes“ ebenfalls ausgezeichnet.
Dass „Avatar“ zum besten Film gekürt wurde war angesichts der Expertenwetten ebenso erstaunlich wie der Regie-Globe für James Cameron. In beiden Kategorien war „The Hurt Locker – Tödliches Kommando“ als eindeutiger Favorit ins Rennen gegangen. „Up in the Air“ (deutscher Kinostart: 04. Februar) war zwar in sechs Kategorien nominiert, konnte aber nur in der Sparte Drehbuch gewinnen. Vielleicht kann man auch das als kleine Überraschung werten.
Weiter wurden natürlich auch wieder viele amerikanische TV-Formate gewürdigt, die teilweise noch nicht im deutschen Free-TV laufen. Serienfans können also auf einige sehenswerte Neuheiten freuen.
Die Liste der Nominierten und Gewinner ist auf der Hompage einzusehen.
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