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Moviekult
Die guten alten Zeiten oder: Wo ist eigentlich der 2D-Zeichentrick geblieben?
Dumbo, der fliegende Elefant
Der Film über den tollpatschigen kleinen Elefanten Dumbo hat schon in den 50er Jahren die Herzen der deutschen Kinobesucher erfreut, rund zehn Jahre nachdem er in den USA veröffentlicht wurde.
Aufgrund der viel zu großen Ohren, über die das Elefantenkind ständig stolpert, wird Dumbo von den Kindern geärgert und verspottet. Daraufhin dreht seine Mutter Jumbo durch und wird in den Käfig gesperrt. Zum Glück lernt Dumbo die hilfsbereite Maus Timothy kennen, die dafür sorgt, dass Dumbo einen Auftritt im Zirkus bekommt. Von nun an tritt Dumbo als Clown verkleidet in einer neuen Zirkusnummer auf und springt aus einem brennenden Haus in einen Eimer Wasser.
Als Timothy und der Elefantenjunge nach einem aufregenden Abend in einer Baumkrone aufwachen, ist für die Zirkusmaus klar: Dumbo muss geflogen sein. Nachdem die Raben ihn zunächst verspotten, helfen Sie ihm und geben ihm eine Zauberfeder. Bei der nächsten Aufführung soll Dumbo alle überraschen und fliegen. Obwohl der Elefant kurz zuvor seine Zauberfeder verliert und nicht daran glaubt, beginnt Dumbo plötzlich zu fliegen. Er wird als Star gefeiert und seine Mutter wird endlich freigelassen.
Der über 50 Jahre alte Zeichentrickfilm stellt Konflikte dar, die auch in der heutigen Zeit noch aktuell sind. Außenseiter aufgrund seines äußerlichen Auftretens zu sein, ist ein Thema, das uns auch noch die nächsten Jahrzehnte beschäftigen wird. Musikalisch bietet Dumbo die gewohnte Disney-Kost. Besonders das Lied „Baby Mine“, das erklingt, als Jumbo seine eingesperrte Mutter besucht, ist herzzerreißend traurig und gleichzeitig sehr schön. „Dumbo“ erhielt daher verdient den Oscar in der Kategorie „Beste Filmmusik“.