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Film-Festival

Franks Flimmer Fest 09: Ein kleines Fazit

fs @ Montag, 12.10.2009

Wie die Zeit verfliegt. Da nehme ich mir schon seit mehr als einer Woche vor, nochmal ein Schlusswort zum 17. Hamburger Filmfest zu schreiben und dann haut’s doch nie hin. Dabei hat es auch in diesem Jahr wieder Spaß gemacht und ich habe die filmische Vielfalt extrem genossen.

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Insgesamt war ich wohl besser organisiert als im vergangenen Jahr. Ich habe zwar einige Filme weniger gesehen, obwohl das Festival länger dauerte, doch mit der Trophäenanzahl von 25 bin ich durchaus zufrieden.

Natürlich gab es wieder Auslassungen, die eigentlich schmerzten. „Away We Go“ hätte ich ebenso gerne gesehen wie Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans“. „At World’s End“ habe ich einfach nicht geschafft, und den „Deutsch –Schwedischen Kurzfilmtag“ habe ich bewusst geopfert. Aber meine Filmauswahl war einigermaßen repräsentativ, ich habe aus allen Filmreihen Beiträge gesehen, selbstredend am meisten aus der Agenda 09, in der ja auch der Großteil der Filme lief.

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Nur dem Michel, das Kinder-und Jugendfilmfestival habe ich komplett außen vor gelassen. Das war logistisch einfach nicht zu machen. Vor allem haben mir die begeisterten Kinder im Kino gefehlt. Dafür gab's brabbelde Erwachsene und eeinige Ignoranten in den Kinos. Auf die TV-Filme im Kino habe ich hingegen bewusst verzichtet, da sie mir persönlich in diesem Jahr nicht so interessant erschienen.

Meine Top 5 weisen erstaunliche Parallelen zum letzten Jahr auf.

1. "One Week"

2. "All Tomorrow"s Parties"

3. "Cold Souls"

4. "The Soloist"

5. "Castro".


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Auch 2008 habe ich meinen Favoriten gleich am Anfang gesehen und die Messlatte extreme hoch gehängt. Beide Filme „Frozen River“ und „One Week“ haben auch durchaus Gemeinsamkeiten. Erneut ist ein starker Dokumentarfilm unter meinen Highlights und auch ein Beitrag, der nicht aus dem anglo-amerikanischen oder westeuropäischen Kulturkreis kommt. Das freut ich immer wieder, da die Sehgewohnheiten stark kulturell geprägt sind und man dazu neigt, etwas zu bevorzugen, was einem nahe ist, oder was man kennt. Ach ja, einen Preisträger habe ich auch wieder gesehen.

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Das Filmfest 2009 hatte musikalische Glanzlichter, sowohl als Dokumentationen als auch als Spielfilm. Einige der ergreifendsten Filme hatten einen wichtigen Musikbezug und das Cello ist für mich das Instrument des Festivals. Woher diese Neigung zu musikalischen Themen kommt, habe ich ansatzweise auch ergründet, aber das würde wohl zu ausschweifig werden.

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Insgesamt hatte ich das Gefühl, der Besucherandrang war in diesem Jahr nicht ganz so stark. Sicher gab es wieder Publikumsanstürme, bei Staraufgebot und der Eröffnung, doch ich besuchte auch relativ leere Kinosäle. Weniger Filme hätten auch ausgereicht und die Verlängerung um einige Tage wäre ebenfalls nicht notwendig gewesen. Vielleicht wird es im kommenden Jahr ja wieder kompakter.

Abschließend gebührt den Organisatoren und den Beteiligten ein großes Lob, dafür, dass das Festival so stattgefunden hat. Als Pressebesucher fühlte ich mich gut aufgehoben und rundum versorgt. Dafür Danke.





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